Trends beim Thema: Leadership

Die weltweite Industrie befindet sich heute in größeren Veränderungsschleifen als jemals zuvor. Mit dem Stichwort “Industrie 4.0” können bei weitem noch nicht alle Führungskräfte etwas anfangen. Diese Revolution wird auch beim Thema Leadership zu einem starken Wandel führen. Wer sich diesem Trend nicht fügen wird, hat in Zukunft schlechte Chancen um als Führungskraft kompetitiv zu sein.

Veränderungen im Leadership-Prozess

Die Zukunft ist bereits heute sichtbar. In kleinen, aber deutlich merkbaren Schritten werden Hierarchieebenen immer flacher. Die Zeit der Starre und des Pyramidenaufbaus als Organisationsstruktur gehört in vielen Unternehmenskulturen bereits in der Gegenwart der Vergangenheit an. Das Sicherheitsdenken war früher ein wichtiges Kriterium für eine Führungskraft.

Was ist heute im Leadership wichtig?

  • mutig in die neuen Zeiten: Beispielsweise werden Frauen in Führungspositionen einen deutlich wichtigeren Stellenwert einnehmen. Auch Studien zum Thema Leadership für Frauen finden großen Anklang.
  • Freiheit für sich selbst und die Mitarbeiter: Das Motto lautet:Weniger steuern und überwachen, mehr Chancen für die Kollegen für die persönliche Entwicklung mit eigenen Projekten bieten.” Die Work-Life-Balance spielt zukünftig eine wesentliche Rolle für die Mitarbeiterbindung. Außerdem ist der Ausgleich enorm wichtig, um in einer kompetitiven Wirtschaft die Überarbeitung einzelner Individuen zu vermeiden. Schon heute ist sichtbar, dass die Präsenzzeit bei manchen Tätigkeiten eine immer unwichtigere Rolle einnimmt.
  • mit Ideenreichtum und Lösungskompetenz punkten: Mitarbeiter wollen eigenverantwortlich in einer transparenten Unternehmenskultur selbständige Lösungen erarbeiten. Ein grandioses Beispiel hierfür ist der Internetriese Google. Dort können die Mitarbeiter 20 Prozent ihrer Zeit für eigene Projekte verwenden. Dadurch entstanden sehr innovative Produkte.

Voraussetzung für gute Führungskräfte

Der wichtigste Grundpfeiler für einen Position im Leadership ist und bleibt die intrinsische Motivation. Wer sich selbst motivieren kann, eigene Ziele setzt, mehr vom Leben haben möchte und mit einem Team erfolgreich sein möchte, der muss sich selbst pushen können. Auch wenn manchmal schwierige Themen behandelt werden müssen und es nicht immer glatt läuft, hat die Führungskraft von gestern, heute und morgen eine innere Triebfeder für Erfolg.

Was sich jedoch ändert, ist die Tatsache, dass nicht mehr Wissen und Information der entscheidende Hebel für eine gute Führungskraft ist, sondern die kreative Problemlösung. Wissen und Informationen gibt es wie Sand am Meer – und zwar im Internet. Doch erfahrene als auch flexible Führungskräfte, die sich auch mit unkonventionellen Lösungen anfreunden können, gibt es nicht sehr viele. Daher wird der sogenannte “War for Talents” der entscheidende Konkurrenzkampf, der über Sieg oder Niederlage der Unternehmen in Zukunft entscheiden wird.

Was wird sich deiner Meinung nach beim Thema Leadership verändern? Ich freue mich über deinen Beitrag!

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