Pros und Cons von selbstfahrenden Autos

Nicht nur Autohersteller haben den Trend der automatisierten Mobilität erkannt. Auch Softwaregiganten, wie Google und Apple, werden zu selbstfahrenden Autos einen wesentlichen Beitrag leisten. Anstatt PS und Design als Steckenpferd kommt Big Data in den Fokus der Automobilindustrie. Erste lizensierte Pilotautos sind bereits in Nevada unterwegs, jedoch noch nicht für den Endkunden erwerblich. Diese Fahrzeuge werden mit der neuesten Senortechnologie, Videokameras, Laser, Radar und Navigationssystemen zum Autopiloten.

+ Pros für Endkunden

Das vollständig automatisierte Fahren wird jedoch noch einige Jahre auf sich warten lassen. In der Zwischenzeit werden Hybridlösungen angeboten. Ziel der Hersteller ist unter anderem die erhöhte Sicherheit durch das Erkennen von potentiellen Gefahren. Diese Senortechnologie ist bereits sehr gut ausgereift und wird schon bald serienmäßig bei Oberklassenhersteller eingesetzt werden. Nähert sich beispielsweise ein Auto mit dieser Technik mit zu hoher Geschwindigkeit einem Gegenstand, bremst es automatisch ab. Oder wenn der Fahrer durch Müdigkeit von der Spur abkommt, würde das Auto selbständig zurücklenken. Ein weiterer Vorteil ist der geringere Verbrauch, da durch optimale Abstände zwischen den Fahrzeugen, wie bei einem Radrennen, die Autos im Windschatten fahren können. Eine weitere Hybridlösung, die bereits sehr gut funktioniert, ist der pilotierte Fahrmodus auf Autobahnen. Dieser Modus funktioniert besonders gut im Stau und erfüllt daher ein wichtiges Kundenbedürfnis. Steht ein Auto mit dieser Ausstattung im Stau, wird es automatisch vom Bordcomputer gefahren und der “menschliche Fahrer” kann in der Zwischenzeit Bürotätigkeiten erledigen, Videos anschauen, Video-Telefonate führen, usw. Wenn zukünftig autonome Autos komplett selbständig fahren, dann wäre es auch denkbar, dass sich auch Blinde von diesen Fahrzeugen chauffieren lassen können. Vieles ist möglich!

– Cons von selbstfahrenden Autos

Die derzeitigen Herausforderungen für Hersteller jedlicher Couleur sind Fragen zur Sicherheit, Haftung und Big Data. Die Software spielt eine wesentliche Rolle und ist noch lange nicht ausgereift. Bei Unfällen muss geklärt werden können, wer die Verantwortung trägt. Dies ist ganz klar eine politische Angelegenheit. Datenschützer sehen auch den kritischen Aspekt von Big Data, da immer mehr persönliche Informationen an die großen Konzerne übermittelt werden (müssen). Dazu zählen zum Beispiel das Fahrverhalten oder auch das Konsumverhalten – bei letzterem könnten Menschen gezielt im Auto manipuliert werden.

? Revolution in der Mobilität ?

Jedenfalls gibt es äußerst viele Möglichkeiten die selbstfahrenden Autos innovativ zum Einsatz zu bringen. Vergleicht man beispielsweise die heutigen Smartphones mit den ersten Computern, dann hätte niemand geglaubt, welche unvorstellbare Entwicklung diese Technologie nehmen würde. Ähnliches wird in der automatisierten Automobilität passieren.

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